Counteract-Auswuchtperlen
Reifen und Felgen

Counteract-Auswuchtperlen

Ein korrekter Reifenausgleich erhöht den Fahrkomfort deutlich. Er reduziert die Reifenwanddeformierung des Reifens und den Rollwiderstand. Dies wirkt sich positiv auf den Kraftstoffverbrauch aus. Besonders im Transport- und Speditionsgeschäft mit Fuhrparks bestehend aus Lkws und LLkws, eröffnet die Wuchtung der Reifen ein hohes Einsparpotential und somit eine allezeit sichere und effiziente Fahrt.

Counteract-Auswuchtperlen werden für Lkw-, LLkw-, Offroad-, Quad/ATV- und Motorrad-reifen angeboten; zusätzlich können Counteract-Auswuchtperlen können unter bestimmten Voraussetzungen auch bei Pkw eingesetzt werden. Counteract-Auswuchtperlen funktionieren auch mit Reifen, die mit Stickstoff gefüllt sind.

Die hochwertigen Auswuchtperlen bestehen aus silikonbeschichteten Glas-Mikrokugeln, die elektrostatisch geladen sind.

Es ist nicht bekannt, dass Counteract-Auswuchtperlen negativ mit anderen Metallen oder Substanzen reagieren, bzw. interagieren.

Mit Counteract-Auswuchtperlen vertragen sich ebenfalls ausgezeichnet mit hochmoderner Sensorentechnik (z. B. Flotten- und Cockpit-Sensoren, die insbesondere bei LLkw im Flottenbereich zum Einsatz kommen). Auch mit den gängigen RDKS-Systemen harmonieren die Auswuchtperlen vortrefflich.

Unter normalen Umständen wird die Produktfunktionalität der Counteract-Auswuchtperlen durch Feuchtigkeit nicht beeinträchtigt.

Die Entfernung der Perlen ist einfach zu handhaben. Dazu führt man mit dem Reifeneisen lediglich einige leichte Schläge auf den Reifen und um die Ränder aus.  So lösen sich die Counteract-Auswuchtperlen und fallen ab.

Unter normalen Umständen kann eine Ventilverstopfung mit Counteract-Auswuchtperlen nicht auftreten. Nach der Produktion wird jedes Produkt sehr sorgfältig geprüft und es werden ggf. Staub- bzw. Staubreste vom Material entfernt.  Aufgrund der einzigartigen elektrostatischen Zentrifugalkraft und Haftung wird während der Fahrt im Einsatz keinerlei Staub erzeugt.

Grundsätzlich ist es möglich. Jedoch kann weder eine Unwucht geprüft, noch kann auf diese Weise ausgewuchtet werden. Einer der herausragenden Merkmale von Counteract-Auswuchtperlen ist die eigenständige, gleichmäßige Verteilung der Perlen in die korrekten Ausgleichspositionen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Counteract- Auswuchtperlen einfach und schnell zu installieren.

Unsere Videoclips zeigen Ihnen, wie einfach es geht.

Die einfachste Möglichkeit ist die Verwendung der Produktbeutel. Diese Beutel werden in den neu zu installierenden Reifen geworfen. Der Luftdruck im Reifen lässt die Beutel platzen, so dass die elektrostatischen Mikroglasperlen direkt an ihre Arbeit gehen können.

Eine weitere Möglichkeit ist es, die Perlen direkt während der Installation in den Reifen zu verbringen.

Counteract-Auswuchtperlen können des Weiteren über eine Injektionspumpe mittels des Reifenventils eingebracht werden.

Empfehlungen und Tipps für die Durchführung der lnstallationsmethoden finden Sie ebenfalls in unseren Videoclips.

Untersuchungen haben ergeben, dass die elektrostatische Haftung auch nach 300.000 gefahrenen Kilometern immer noch effektiv funktioniert.

Manche Reifenhersteller optimieren die Qualität von runderneuerten Reifen in der Weise, dass diese zu einem erhöhten Gewicht der Reifen führt. In dem Fall kann es vorkommen, dass die Dosiertabelle Abweichungen (zu dem tatsächlichen „Normal-Gewicht“) aufweist. Das höhere Reifengewicht erfordert dann eine höhere Menge an Counteract-Auswuchtperlen, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Reifen und Felgen

Irgendwann geht auch ein Reifenleben zu Ende … und dann müssen neue Reifen her. Reifen sollten unbedingt ausgetauscht werden, wenn sie

  • Beschädigt – Reifen, die z.B. Bordsteinküsse, Schlaglochschäden oder Schäden verursacht durch scharfkantige Gegenstände, aufweisen, sind nicht mehr vollumfänglich funktionsfähig
  • Gealtert – Reifen haben eine vorhersehbare Haltbarkeitsdauer. Wenn sie abgenutzt oder extrem gealtert sind, werden sie zu einem Sicherheitsrisiko, weil sie nicht mehr haften können.
  • Abgenutzt – Reifen, die keine ausreichende Profiltiefe mehr aufweisen, verfügen nicht mehr über eine optimale Fahrbahnhaftung.

Ansonsten wird ein saisonaler Reifenwechsel zweimal jährlich empfohlen. Für Ihre eigene Sicherheit und optimalen Fahrkomfort sollten im Frühjahr Sommerreifen und in den Wintermonaten Winterreifen aufgezogen werden. Alternativ können auch (wintertaugliche) Ganzjahresreifen zum Einsatz kommen.

Über unseren Onlineshop können Reifen für Pkw, Lkw, LLkw, SUV/Off-Road (4×4), Motorradreifen, Quad/ATV, weitere Spezialreifen und zahlreiche Reifen für Nutzfahrzeuge eingekauft werden. Kunden können Sommer-, Winter-, und Ganzjahresreifen beziehen. Für die Skandinavischen Länder sind auch bespikte Reifen verfügbar.

Winterreifen erkennt man am M+S-Symbol an der Reifenflanke. Eine für winterliche Straßenverhältnisse geeignete Bereifung ist alternativ ein Ganzjahresreifen mit M+S-Kennung auf der Reifenflanke.

Europaweit müssen Winterreifen mindestens 1,6 mm Profil aufweisen. Aus Sicherheitsgründen empfehlen Reifenexperten, große Automobilverbände sowie die Polizei eine Mindestprofiltiefe von    4 mm. Bei Pkw-, Off-Road-, SUV- und LLkw-Reifen sollte die Mindestprofiltiefe von Winterreifen aus Sicherheitsgründen 4mm betragen. Bei Lkw- und Bus-Reifen sollte die Mindestprofiltiefe der Reifen aus Sicherheitsgründen 6-8 mm (mindestens auf der Traktions-/Antriebsachse) betragen.

Winterpneus mit den Buchstaben „M+S“ gekennzeichnet. Dies gilt auch für Ganzjahresreifen („all season, all weather“), die ebenfalls mit den Buchstaben „M+S“ gekennzeichnet sind.

Das Schneeflockensymbol auf der Reifenflanke kennzeichnet einen typischen „Winterspezialisten“.

Bitte beachten: Laut dem Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger (BVS) müssen alle ab 2018 produzierten Winter- und Ganzjahres-Reifen das Schneeflocken- oder Alpine-Symbol tragen, um als angemessene Bereifung für die kalte Jahreszeit zu gelten. Die bislang obligatorische M+S-Kennzeichnung reiche dann nicht mehr aus. Für alle Pneus älteren Datums gelte eine Übergangsfrist bis maximal zum 30. September 2024.

Erklärungen:

A. Reifenbreite

Die von Seitenwand zu Seitenwand gemessene Breite des Reifens.

B. Querschnittsverhältnis

Das Verhältnis zwischen Reifendurchmesser und -breite als Prozentwert. Ein Querschnittsverhältnis von 55 gibt z. B. an, dass die Höhe des Reifens 55 % seiner Breite beträgt.

C. Felgenlochdurchmesser

Der Durchmesser (die Höhe) des Felgenlochs in Zoll.

D. Lastindex

Der Lastindex des Reifens bezieht sich auf dessen maximale Tragfähigkeit (in kg). Den Lastindex des Reifens finden Sie auf der Seitenwand des Reifens rechts neben dem Durchmesser.

Ein Reifen mit dem Lastindex 91 kann z. B. 615 kg tragen. Beim Kauf eines Reifens sollten Sie den Lastindex und den Geschwindigkeitsindex gemeinsam betrachten. Dabei sind die Empfehlungen des Fahrzeugherstellers (Angaben im Fahrzeugschein) zu beachten.

E. Geschwindigkeitsindex

Der Geschwindigkeitsindex gibt die Höchstgeschwindigkeit eines Reifens bei korrektem Luftdruck und unter Last an. Der Buchstabe hinter dem Lastindex auf der Seitenwand des Reifens indiziert den Geschwindigkeitsindex. Ein Reifen mit dem Geschwindigkeitsindex V ist z. B. für eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h ausgelegt.

Beim Kauf sollten Sie unbedingt Reifen mit einem zur Leistung Ihres Fahrzeugs passenden Geschwindigkeitsindex wählen.

Verwendung finden sollten ausschließlich die gesetzlich vorgeschriebenen, zulässigen Reifen/Reifendimensionen, die im Kfz-Schein und im Fahrzeugbrief bzw. in der Zulassungsbescheinigung aufgeführt sind.

Wir bieten ausschließlich Neureifen verschiedener Hersteller aus laufenden (aktuellen) Produktionen von hoher Qualität an. Auch bei den runderneuerten Reifen legen wir auf hohe Qualität Wert. Für diese Reifen gelten die gleichen gewährleistungs- und produkthaftungsrechtlichen Kriterien wie für Neureifen ab Auslieferungsdatum. Alle von uns angebotenen Reifen unterliegen einer strengen europäischen Prüfnorm, die hohe qualitative Standards voraussetzt. Reifen, die innerhalb der EU verkauft werden, müssen diese Norm erfüllen. Den Nachweis hierfür erbringt das Symbol an der Reifenflanke „E“ oder „e“.

Laut des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) gelten Reifen bei sachgemäßer Lagerung bis zu 3 Jahren als fabrikneu bis zu 5 Jahre als neu. (Quelle: www.brv-bonn.de/verbraucher-start/reifenkauf/ ). In der Regel liegen die Produktionsdaten der von uns angebotenen Reifen unter dieser Einschätzung.

Anhand der DOT-Kennzeichnung an der Reifenflanke können Sie sowohl die Kalenderwoche als auch das Jahr der Produktion erkennen.

Zu wenig Profil ist gar nicht abgefahren oder cool! Reifen sind ein entscheidender Sicherheitsfaktor des Fahrzeugs. Reifen- und Sicherheitsexperten empfehlen, die Gummis nicht bis auf die gesetzliche Mindestprofiltiefe 1,6 mm abzufahren. Vielmehr sollten Reifen, die nur noch 3 mm (bei Sommerreifen) Profiltiefe aufweisen, aus Sicherheitsgründen ausgetauscht werden. Winterpneus hingegen sollten bereits bei 4 mm Restprofiltiefe erneuert werden.

Abhängig vom eigenen Fahrprofil, der Kilometerlaufleistung und weiteren Einfluss-relevanten Faktoren, beläuft sich die Lebensdauer eines Reifens durchschnittlich auf zehn Jahre. Reifen altern aufgrund physikalischer und chemischer Prozesse. Dies gilt auch für unbenutzte (gelagerte) oder nur wenig benutzte Reifen.

Reifen ohne Felgen sollten nach Möglichkeit aufrecht gelagert werden. Der „Lagerraum“ sollte dunkel, kühl und trocken sein. Reifen sollten grundsätzlich nicht mit Benzin, Öl oder Fett in Kontakt kommen.

Was ist das EU-Reifenlabel?

Ab dem 01.11.2012 gilt die Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung EU/1222/2009, kurz EU-Reifenlabel genannt. Diese Verordnung gilt für alle neu produzierten Reifen ab KW27/2012.

Das EU-Reifenlabel gibt Auskunft über die Kriterien Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externes Rollgeräusch, und es ist bindend für alle PKW-, LLKW- und LKW-Reifen (Klassen C1, C2 und C3) innerhalb der EU-Mitgliedstaaten. Das EU-Reifenlabel soll für mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr sorgen. Jeder Reifen und jede Reifengröße hat ein eigenes EU-Reifenlabel, denn verschiedene Reifengrößen einer Artikelnummer eines Herstellers verhalten sich in den drei Eigenschaften Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externes Rollgeräusch unterschiedlich.

Für welche Reifen gilt das EU-Reifenlabel und für welche gilt es nicht?

Das EU-Reifenlabel ist bindend für alle PKW-, LLKW- und LKW-Reifen (Klassen C1, C2 und C3) innerhalb der EU-Mitgliedstaaten, die nach dem 01. Juli 2012 produziert wurden.

Die Verordnung gilt nicht für:

  • Motorradreifen
  • Runderneuerte Reifen
  • Geländereifen für den gewerblichen Einsatz
  • Reifen, die ausschließlich für die Montage an Fahrzeugen ausgelegt sind, deren Erstzulassung vor dem 01. Oktober 1990 erfolgt ist.
  • Notreifen des Typs T
  • Reifen mit einer zulässigen Geschwindigkeit < 80 km/h Reifen für Felgen mit einem Nenndurchmesser von = 254 mm oder = 635 mm
  • Reifen zur Verbesserung der Traktion (z.B. Spikereifen)
  • Reifen, die ausschließlich für die Montage an Fahrzeugen ausgelegt sind, die für Rennen ausgelegt sind

Wir bieten Kompletträder derzeit nur für Lkws an.

Wir bieten Stahl- und Aluminiumfelgen für alle Fahrzeugtypen an. Bei den Alufelgen ist das Zubehör bereits inkludiert. Bei Lkw-Felgen muss das Zubehör separat bestellt werden.

Wenn Sie von Stahlfelgen auf Alufelgen wechseln möchten, benötigen Sie neue Schrauben (die etwas kürzer und weicher im Material sind). Diese erhalten Sie automatisch zu Ihrer Lieferung.

Wenn Sie Ihre Felgen gegen neue Felgen austauschen wollen, ist folgendes zu beachten:

Vor dem Felgenkauf beachten Sie bitte die Gutachten der Hersteller. Diese Gutachten geben vor, welche Kombination von Reifen und Felgen für Ihr Auto zulässig ist.

Es gibt zwei Typen von Gutachten:

Die allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) erlaubt eine Inbetriebnahme der Felgen ohne Prüfung bei einer Prüfstelle. Bei Ausnahmen wird im Dokument darauf hingewiesen.

Steht lediglich ein Teilgutachten zu Verfügung, können die Felgen zwar montiert werden, das Fahrzeug muss jedoch bei einer Prüfstelle, wie bspw. dem TÜV oder der DEKRA, überprüft und die neuen Felgen eingetragen werden. Die Eintragung ist kostenpflichtig.

Gibt es für das Fahrzeug kein Gutachten, empfehlen wir ein anderes Felgen Modell auszusuchen. Das Gutachten ist grds. immer im Auto bzw. in den Fahrzeugpapieren mitzuführen, sonst kann es bei einer polizeilichen Überprüfung zu Geldstrafen kommen.

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